Dr. Philipp Wascher - Dr. Philipp Wascher Procoaching Oganisationsentwicklung und Personalentwicklung

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Dr. Philipp Wascher

Teamcoaching
Nicht jede Arbeitsgruppe ist ein Team
Der Unterschied zwischen einer Arbeitsgruppe und einem Team ist banal: Die einzelnen Teammitglieder arbeiten nicht nebeneinander, sondern füreinander. Das daraus entstehende Gefühl wird gerne als WIR-Gefühl bezeichnet.

Die Geheimnisse von Teams
Das bedeutendste wurde schon genannt - die im Team Arbeitenden begreifen sich als Bestandteil eines Ganzen. Sie treten hinter sich zurück, wo es notwendig ist und lassen die anderen gelten. Sie haben ein ausgeprägtes Gefühl dafür, wo Einzelleistungen für das Fortkommen hilfreich sind und wo nicht. Die Teammitglieder haben ihre Position in der Gruppe gefunden und kämpfen nicht (mehr) um Prestige, Macht oder Status. Sie können sich herzlich über den gemeinsamen Erfolg freuen. Neidgefühle sind ihnen fremd. Sie lassen Neues zu und integrieren neue Menschen in ihr soziales Gefüge. Ihre Gruppe ist offen und durchlässig.  Die Führung geniest Anerkennung und darf Schwächen zeigen. Das sind ein paar wesentliche Merkmale von Teams.  

Harte Arbeit und gemeinsame Erlebnisse
Der oben beschriebene Zustand ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses. Denn Gruppen durchlaufen eine Evolution, wo offene Fragen und Basiskonflikte ausverhandelt und geklärt werden. Das kann durchaus heftig sein und lange Zeit dauern. Manchmal siegt die Einsicht, dass bestimmte Mitglieder nicht integrierbar sind, zumal sie andere Werte vertreten und einer Normenbildung im Wege stehen. Die Meilensteine eines solchen Entwicklungsprozesses werden gerne erzählt und in Erinnerung gehalten. Das verbindet die Gruppe über lange Zeiträume hinweg. Rituale vergegenwärtigen, was gemeinsam durchlitten und erlebt wurde. Ob Erfolg oder Misserfolg.

Teamcoachings schaffen Transparenz und Klarheit
Teamcoachings werden in den meisten Fällen angefragt, wenn eine Arbeitsgruppe kein Team ist oder ein Team im Zerfall begriffen ist. Manchmal werden neue Gruppen gezielt begleitet, um den Teambuildingprozess zu steuern und zu befördern. Der Teamcoach bringt das soziale System in den für alle sichtbaren Bereich und macht Differenzen in der Wahrnehmung der Einzelnen sichtbar. Nicht selten, werden totgeglaubte Konflikte wieder lebendig und heiß. Es gibt praktisch kein Thema, welches nicht besprochen werden kann. Auch wenn die Leitung in Frage gestellt wird.  

Der Nutzen liegt auf der Hand
Die Leistung eines Teams ist direkt proportional zum Gemeinschaftsgefühl. Wer nebeneinander oder sogar gegeneinander arbeitet, erzielt schlechtere Ergebnisse.
Kollegiale Beratung
Lernen voneinander und miteinander
Eine sehr gute und effiziente Form des kollegialen Lernens stellt die so genannte Kollegiale Beratung dar. Dieses spezielle Lernformat arbeitet mit dem System sowie im System. Dabei werden strikte Vorgaben gemacht und ein klarer Rahmen gesetzt. Es befördert das Geben und Nehmen von Feedback, nutzt kollektive Intelligenz und arbeitet an einer nachhaltigen Verhaltensänderung. Dabei macht es blinde Flecken, Rollen und „Hüte“ sichtbar und trainiert kommunikative Fertigkeiten. Es aktiviert die Teilnehmer zum Handeln durch Rollen-Verteilung. Stets werden konkrete Themen aus dem Arbeitsalltag (Fallbeispiele) behandelt und damit eine direkter Transfer in die Praxis ermöglicht.

Lernziele
Es gilt Verantwortung im Team und für das Team zu übernehmen und Dialog und Austausch zu fördern, in Teams kommunikative Schleifen, Endlos-Diskussionen aufzuzeigen und Gegenstrategien zu entwickeln. Dabei setzen wir immer Methoden aus dem Coaching ein, welche die Teilnehmer auch selbst in ihren Berufsalltag integrieren können. Sehr bedeutend für die Führungskräfte ist dabei die Arbeit an der eigenen Sprache, den Perspektivenwechsel zu vollziehen und eine empathische kollegiale Beratung auf Augenhöhe durchzuführen. Dabei schafft die kollegiale Beratung ein Rollenbewusstsein, macht Konflikte sichtbar und als Chance wahrnehmenbar. Im Sinne der Diversität geht es auch um einen respektvollen Umgang mit Mehrwerten.  

Methoden im Beratungsprozess
Gearbeitet wird zunächst mit der sehr starren Struktur - hier werden klare Zeitlimits gesetzt und folgende Rollen verteilt: Moderator, Schreiber, Berater, Prozessbeobachter und der Fallgeber. In der täglichen Praxis müssen Führungskräfte meistens alle Rollen beherrschen und spielen. Durch die Trennung der Rollen werden die Knackpunkte an den Rollen sichtbar und die Schärfung derselben möglich.
Grundsätzlich sind alle Hilfsmittel erlaubt - so die Gestaltung von Flipcharts, Stehsoziogramme, Coaching-Brett-Aufstellungen, Collagen, strukturierte Streitgespräche mit Kollegen, Entwicklungsbilanzen, Dialoge mit leerem Stuhl, Innerer Teamaufstellung oder U-Prozesse als Konfliktarbeit.

Dauer
Kollegiale Beratungen können bis zu vier Stunden dauern, wenn sie im Rahmen von Fortbildungen eingesetzt werden. Eine gängige Variante ist auch, dass sich eine fixe Gruppe zum gemeinsamen Lernen monatlich für zwei Stunden trifft.

 
Dr. Philipp Wascher | Stafflerstraße 1/1 A-6020 Innsbruck
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